Rode NT2A – Test und Vergleich mit NT1A

Rode NT2A – Test und Vergleich mit NT1A

Zusätzlich zu meinem Rode NT-1A (Affiliate-Link) habe ich mir kürzlich zusätzlich noch ein Rode NT-2A (Affiliate-Link) angeschafft. Ich will einfach noch einen Ersatz haben, falls mir mal eins hinfällt und ich will an verschiedenen Orten eins stehen haben, um es mir etwas einfacher zu machen.

In meinem Artikel „Brauche ich teures Equipment?“ hatte ich bereits gezeigt, dass sich das NT-1A auch vor wesentlich teureren Konkurrenz-Produkten nicht zu verstecken braucht. Falls Du das mit eigenen Ohren hören willst, kannst Du Dir dort hochauflösende Hörbeispiele dazu herunter laden.

Im Gegensatz zum NT-1A, das eine fest eingestellte Richt-Charakteristik (Niere) hat, kann man beim NT-2A zwischen Niere, Kugel und 8 wählen. In der Praxis benutze ich aber fast immer die Niere, weil hier das Signal (meistens meine Stimme) weitgehend trocken, also ohne Raumanteil, aufgenommen wird. Das funktioniert deshalb, weil bei Mikrofonen mit Nierencharakteristik bevorzugt  der Bereich unmittelbar vor dem Mikro aufgenommen wird. Also schön nah ran gehen (10cm), aber Plopp-Schutz nicht vergessen!

Wenn ich Hall brauche, dann gebe ich ihn lieber hinterher dazu, als ihn erst drauf zu haben und ihn dann nicht mehr weg zu bekommen. Bei Klassik-Aufnahmen kann es von Vorteil sein, einen guten Raum zu haben und ihn direkt mit aufzunehmen, aber auch hier ist es von Vorteil, zusätzlich noch eine „trockene“ Spur zur Verfügung zu haben. Man muss also mehrere Mikrofone aufstellen (haben), was entsprechend mehr kostet. Man braucht 2 (Stereo) für die „Aufnahme aus dem Raum“ und eins für das trockene Signal.

Doch zurück zu unseren Rodes: Ich habe nun das NT-2A im Nieren-Modus gegen das NT-1A getestet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass beide Mikros praktisch gleich klingen. Im folgenden Hörbeispiel switche ich mitten in der Aufnahme vom NT-1A auf das NT-2A um:

Hast Du den Switch gehört? Ich auch nicht!

Um auf besagten Artikel „Brauche ich teures Equipment?“ zurück zu kommen: Ich kann nur noch einmal bekräftigen, dass man heutzutage mit sehr geringen finanziellen Mitteln professionell aufnehmen kann.

Was sich im Vergleich zu früher jedoch nicht geändert hat, ist das Talent und das Knowhow, das Du haben, bzw. Dir erarbeiten musst.

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